Die perfekte Messe
von Stefan Müller
Voller Stand, starke Entscheidungen, klares Signal auf der Fensterbau Frontale 2026
Unser Fazit über die wichtigste Messe des Jahres ist sehr positiv. Die Fensterbau Frontale 2026 sorgte für ein durchgehend hohes Besucheraufkommen aus 39 Ländern auf dem Stand. Das große Team Klaes war an allen vier Tagen stark eingebunden: viele qualifizierte Gespräche, intensive Demo-Termine und direkte Projektanbahnungen.
„Die Fensterbau Frontale ist für uns weltweit wichtig – und sie war auch 2026 wieder sehr erfolgreich“, sagt Lars Klaes (Geschäftsführung). „Die Entscheidungsqualität war hoch und wir konnten zahlreiche Auftragsprojekte gewinnen – mit Kunden aus insgesamt 20 Ländern.“
Hoher Nutzen durchgängiger Workflows
Der neue Klaes KI Hub zeigte, wie künstliche Intelligenz mit echtem Unternehmenskontext arbeitet: direkt auf Basis der vorhandenen Daten, mit klaren Rollen und Compliance – als Werkzeug für E-Mails, Dokumente, Termine und tägliche Aufgaben. Entscheidend war die Steuerbarkeit: KI wird nicht als Insellösung eingeführt, sondern in nachvollziehbare Workflows eingebettet.
Gleichzeitig rückte die Vernetzung vom Büro bis auf die Baustelle in den Fokus. Digitale Aufmaß- und Montageprozesse schlossen Lücken, machten Informationen in Echtzeit verfügbar und reduzierten Rückfragen sowie Nacharbeiten. Das Ergebnis: mehr Planbarkeit unter knappen Ressourcen und weniger Fehler in der Abwicklung.
In Produktion und Logistik bestätigte sich der Bedarf nach Transparenz und stabilen Abläufen. Daten fließen konsistent zur Maschine, Varianten und Kleinstserien bleiben beherrschbar, der Fertigungsstatus ist jederzeit sichtbar. Suchzeiten, Papier und Abstimmungsaufwand sinken – ein Plus für Durchlaufzeit, Qualität und Termintreue. In der Konstruktion setzt sich die 3D-Arbeitsweise weiter durch: realitätsnahe Visualisierung und präzisere Plan- und Schnittdarstellungen beschleunigen Abstimmung und Dokumentation, gerade bei komplexen Aluminium- und Holz-Aluminium-Projekten.
Eine zentrale Rolle spielte auch die IT-Basis: performante, skalierbare Infrastrukturen, Security und DMS – eng verzahnt mit den Fachprozessen. Viele Gespräche zielten auf schnell startbare, sichere Lösungen, die den Betrieb spürbar entlasten und deutschen bzw. europäischen Anforderungen entsprechen.
Fazit
„Gerade in der aktuellen Gesamtlage war der persönliche Austausch sehr wichtig“, betont Miriam Berzen (Geschäftsführung). „Als weltweite Leitmesse bietet die Fensterbau Frontale den Rahmen, um Lösungen einzuordnen und gemeinsam nach vorne zu schauen. Die internationale Resonanz war hoch, die Gespräche fokussiert und von klaren Umsetzungsszenarien geprägt.“ Deshalb haben wir uns natürlich schon wieder für die Fensterbau Frontale 2028 angemeldet.